8 Wochen Einsatz in Papua Neu Guinea


Veröffentlicht am: 18. 5. 2013

Friedemann Urschitz schreibt: Von meinem Arbeitgeber bekam ich bereits zum 2. Mal eine Dienstfreistellung. Das gab mir die Möglichkeit, wieder einen missionarischen Einsatz im Sepik Gebiet, unseren früherem Einsatzgebiet, zu machen. In diesen 8 Wochen konnte ich 5 Buschdörfer besuchen, Schulungen durchführen und etliche Rasenmäher und Funksprechanlagen reparieren. Neben aller praktischen Hilfe und diversen Reparaturen war die Zeit mit den einheimischen Geschwistern sehr wertvoll. Es gab sehr viele Gespräche, Seelsorge und Ermutigungen auf beiden Seiten.

Viele der Stationsleiter machen schon für mehr als 10 Jahren einen treuen Dienst in sehr entlegenen Buschdörfern. Es war sogar möglich in zwei Dörfer Wassertanks zu installieren. Durch diese Wassertanks gibt es nun sauberes Trinkwasser in diesen Dörfern. Diese Trinkwasserprojekte tragen sehr dazu bei die Kindersterblichkeit und Tropengeschwüre und Krankheiten stark zu reduzieren, worüber die Bewohner sehr dankbar sind.

In den vergangenen Jahren hatten viele Lehrer, Krankenschwestern, Pastoren und Stationsleiter nur Petroleumlampen als einzige Lichtquelle.

Da es aber nun sehr schwierig und sehr kostspielig wurde, Petroleum für die Lampen in die abgelegenen Dörfer zu transportieren, musste eine andere Lösung gefunden werden. Ich konnte eine Firma ausfindig machen, die Solarsysteme in Neuguinea vertreten. Ein komplettes Solar System mit Transport kostet 200 Euro.

Die LMÖ möchte durch Spenden von Missionsfreunden, dieses Jahr 50 Dörfer mit einem Solarlicht ausstatten.

Für das abgelegene Dorf Yatoam wurde seit 7 Jahren eine Krankenschwester gesucht. Nun wurde jemand gefunden! Die Leute von Yatoam müssen nun nicht mehr 3 Tage ins nächste Krankenhaus laufen, welch eine Erleichterung!

Dieser Einsatz war eine sehr ausgefüllte und gesegnete Zeit mit viel Bewahrung. Unserem Herrn sei Dank dafür!

Friedemann Urschitz