PNG-Kurzbericht

Die Liebenzeller Mission Österreich (LMÖ) arbeitet seit 1998 in Partnerschaft mit Pacific Island Ministries (PIM) in Papua-Neuguinea. In regelmäßigen Abständen fliegt der Leiter der LMÖ, Friedemann Urschitz, nach Papua-Neuguinea zu abgelegene Buschdöfer, in Projekte, die von Österreich unterstützt werden.

Beim letzten Missionseinsatz wurde in dem abgelegenen Buschdorf YATOAM für den Pastor und für den Lehrer ein Haus mit einem einheimischen Team gebaut. Die Gebäude werden gleichzeitig dazu verwendet, Regenwasser für Wassertanks zu sammeln, damit die Einheimischen sauberes Trinkwasser haben.

Immer wieder gehen einheimische evangelistische Teams in abgelegene Dörfer, um Menschen von Jesus zu erzählen und Gemeinden zu gründen.
Dank der gebrauchten Lesebrillen aus Österreich können Pastoren und Gemeindemitarbeiter wieder gut sehen.

Über 100 Solarlampen versorgen Lehrer, Krankenschwestern, Pastoren und Gemeindemitarbeiter im Busch mit gutem Licht.
Vielen Dank für alle Spenden, die das ermöglichten!!!!!

Die LMÖ unterstützt die Aus- und Fortbildung von Lehrern durch Auffrischungskurse.
Insgesamt unterrichten über 30 Lehrer in abgelegenen Dörfern Kinder und in Lese- und Schreibklassen auch Erwachsene.

Die LMÖ finanziert Buschlandepisten, den Transport zu Buschschulen, abgelegene Krankenstationen und einheimische Mitarbeiter, die zu Kursen entweder mit dem Kanu, dem Flugzeug oder zu Fuß unterwegs sind.

In regelmäßigen Abständen werden Kurse zur Landestreifenwartung abgehalten. Die LMÖ bezahlt den Transport von Werkzeug und das Material zum Warten von Buschlandepisten oder hilft einen Rasenmäher zu finanzieren.

Im Busch von Papua Neuguinea gibt es kein Telefon oder Handy Empfang. Der einzige Weg, um mit den Dörfern zu kommunizieren ist eine funktionstüchtige Funksprechanlage. Immer wieder schlägt ein Blitz in eine Funksprechanlage ein und dann müssen entweder der Regulator, der Blitzschutzschalter oder auch das komplette Radio ausgetauscht und repariert werden.

Die Menschen in den Dörfern freuen sich über Besucher und die Hilfe durch die LMÖ.
Ohne Spenden wäre diese Arbeit in Papua-Neuguinea nicht möglich.
Ganz herzlichen Dank für jeden Euro!