6 Wochen in Malawi / Afrika – Friedemann Urschitz


Veröffentlicht am: 1. 6. 2016

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Von Ende Jänner bis Mitte März 2016  war ich zu einem Kurzeinsatz in Malawi bei Johannes und Vroni Urschitz. Sie arbeiten dort mit der Liebenzeller Mission Österreich im „Ubwenzi –  Projekt“ ( Ubwenzi bedeutet Freundschaft ). „Ubwenzi“ ist ein Dorfentwicklungsprojekt das 2007  begonnen wurde und mit jedem Jahr etwas erweitert wurde.

Johannes und Vroni mit dem Ubwenzi Chairman ( einheimischen Leiter)

Johannes und Vroni mit dem Ubwenzi Chairman ( einheimischen Leiter)

Seit März 2011 gibt es einen Kindergarten und eine Vorschulklasse, die von einheimischen Erzieherinnen und Erzieher betreut und geleitet werden. Später kam  die Grundschule dazu.

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Mittlerweile gibt es schon 3 Schulklassen mit insgesamt 120 Schülern. Die Kinder kommen aus 12 umliegenden Dörfern. Eine Mehrzweckhalle wird noch gebaut.

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Pastor Molute, der Schulseelsorger

Auf Grund einer sehr schlechten Regenzeit ist für diese Jahr die Ernte ausgefallen und die Menschen haben kaum Grundnahrungsmittel. Deshalb bekommen die Kinder in der Schule und im Kindergarten täglich eine warme Mahlzeit. (Reisbrei oder Maisbrei)

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Meine Mitarbeit war sehr vielfältig. Bau und Reparaturarbeiten, Besorgung von Baumaterial,  Gespräche und Besuche.
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Neben den praktischen Arbeiten war ich fast jeden Nachmittag mit dem Fahrrad in die umliegenden Dörfer unterwegs um Einheimische zu besuchen und das Dorfleben kennen zu lernen.

Das dritte Lehrerhaus wurde in der Zeit wo ich dort war fertig gestellt und am Bau des vierten Lehrerhauses wurde begonnen.

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Jeden Donnerstag gibt es eine Jugendstunde. Nach der Jugendstunde haben wir viel Sport gemeinsam gemacht.

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Frank Shugar der Jugendmitarbeiter von Ubwenzi mit einem Fussball made in Malawi

Eine besondere Freude war, dass ein junger Moslem am letzten Tag meines Besuches sein Leben Jesus übergab!! Er heißt Wiliam.
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Dieses Jahr war die Regenzeit sehr schlecht. Es hat  nur ganz wenig geregnet und dazwischen gab es lange heiße Trockenperioden so dass der gesäte Mais nicht wachsen und ausreifen konnte. Die Maisernte in der Chilonga Gegend, wo das Ubwenzi Projekt ist, fällt fast ganz aus weil die Saat vertrocknet ist. Dank Spenden konnte Mais und Reis gekauft und als Hungerhilfe verteilt werden.

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Es war ein sehr intensiver und ausgefüllter Besuch im Ubwenz Projekt mit sehr guten Einblicken und gesegneten Erfahrungen. Es sind Freundschaften gewachsen, trotz der kurzen Zeit. „Ubwenzi“= Freundschaft hat seinen Namen verdient.

Friedemann Urschitz / Leiter der Liebenzeller Mission Österreich